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TV-Kritik: Eva und der Glücksterminator

Pädophilie, Depression, Eifersucht: Der gestrige «Tatort» mit Kommissarin Eva Saalfeld war ein wilder Mix aus grossen Themen.

Gestern war wieder Playboy-Kommissarin Saalfeld unterwegs. Das Label ist etwas sexistisch, aber erstens korrekt (Schauspielerin Simone Thomalla posierte einst für das Männermagazin) und zweitens passend: Die letzten Saalfeld-Krimis waren nur bedingt gelungen – erreichten aber trotzdem gute Quoten. Thomalla sei Dank.

In ihrem jüngsten Fall wurde Saalfeld mit ihrem Partner Keppler, der auch ihr Ex-Mann ist, an einen besonders traurigen Tatort gerufen. Ein frisch vermähltes Paar wurde am Ufer eines Sees erschlagen. Die Kommissare vermuteten den Täter unter den Hochzeitsgästen und baten sie zur Abgabe einer Speichelprobe ins Präsidium. Florian Koll, ein enttäuschter Exfreund der Braut, folgte dieser Vorladung nicht. Da wusste der Zuschauer natürlich: Zu leicht. Der ists schon mal nicht.

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