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TV-Kritik: So war die Neue

Gestern erhielt der griesgrämigste aller «Tatort»-Kommissare eine rassige Assistentin. Ein famoses Duo!

Das Rätseln um den Mörder erübrigt sich in dieser Folge schnell: Die rothaarige Tierärztin tötet die osteuropäische Freundin ihres Nachbarn und entledigt sich des leblosen Körpers, ohne jegliche Spuren zu hinterlassen. Doch warum? Dem scheinbar perfekten Verbrechen nimmt sich der miesepetrige Kieler Kommissar Klaus Borowski an. Zu seinem Leidwesen muss er aus drei jungen Polizisten einen Assistenten aussuchen: Es mutet ein bisschen an eine Folge «Dr. House» an, wie Borowski da übelgelaunt ins Zimmer schlurft, den drei Anwärtern den Fall in wenigen Worten vor die Nase knallt und diese versuchen, eine möglichst stichhaltige Diagnose abzugeben.

Das Rennen macht Sarah Brandt. Zwar kann sie bei Borowski keine Sympathiepunkte sammeln, überzeugt jedoch durch eine geradezu Sherlock Holmesche Kombinationsfähigkeit und zieht aus den vorliegenden Indizien die wildesten Schlüsse. Ihre beiden männlichen Konkurrenten räumen ob ihrer illegalen Recherchemethoden entnervt das Feld.

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