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US-Quotendebakel bei der Oscar-Show

Die weltweit übertragene Gala hat in diesem Jahr weniger amerikanische Fernsehzuschauer angezogen als jemals zuvor.

Scharfe Kritik von der «Washington Post»: Elton John singt während der Show in Hollywood. (Reuters/Mario Anzuoni/9. Februar 2020)
Scharfe Kritik von der «Washington Post»: Elton John singt während der Show in Hollywood. (Reuters/Mario Anzuoni/9. Februar 2020)

Die Oscar-Show war in diesem Jahr fürwahr kein Quotenhit in den USA. Nur 23,6 Millionen Menschen schalteten am Sonntagabend bei der im Sender ABC übertragenen Zeremonie ein.

Das war ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, als 29,6 Millionen Personen die Preisverleihung im Fernsehen verfolgt hatten. Besonders dramatisch wirkt der Rückgang im Vergleich zu den mehr als 43 Millionen Fernsehzuschauern im Jahr 2014. Die 92. Oscars hatte zwar mit dem historischen Triumph des südkoreanischen Films «Parasite» für eine gewaltige Überraschung gesorgt. Die glamouröse Show (vgl. auch die Kritik in dieser Zeitung)selbst aber enttäuschte viele Beobachter.

Kritik an den musikalischen Auftritten

Die «Washington Post» merkte an, mit musikalischen Auftritten von Pop-Legende Elton John und Filmkomponist Randy Newman habe der Oscar-Abend so gewirkt wie in den vergangenen «zwei oder drei Jahrzehnten».

Wie auch im Vorjahr verzichteten die Oscar-Organisatoren auf einen Hauptmoderator, der durch den Abend führte. Stattdessen wechselten sich Schauspieler bei den Ankündigungen ab.

SDA/fal

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