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Wahnsinn in Wiesbaden

Ein Psychopath will Rache: Der gestrige «Tatort» war ein aufdatierter Shakespeare mit zu viel Mystik.

Der Bösewicht zog scheinbar schneller als sein Schatten: Tatort Bahnhof Wiesbaden.
Der Bösewicht zog scheinbar schneller als sein Schatten: Tatort Bahnhof Wiesbaden.
PD
Das Wiesbadener Ermittlerduo Felix Murot und Magda Wächter.
Das Wiesbadener Ermittlerduo Felix Murot und Magda Wächter.
PD
Von Harloffs wahnwitzigem Plan erfuhr man erst am Schluss.
Von Harloffs wahnwitzigem Plan erfuhr man erst am Schluss.
PD
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«Es werde Licht», sprach der Bösewicht. Er öffnete die Faust und hervorkam der rot leuchtende Punkt eines Waffenvisiers. Die Zeit stand still, als die tödliche Markierung über den Boden bis zum Herz des Opfers wanderte.

Es war nicht der einzige Moment im gestrigen Tatort, in dem atemlose Spannung herrschte, wie man sie aus Westernfilmen kennt. Auch stilistisch kam «Im Schmerz geboren», der vierte Fall der Wiesbadener Kommissare Murot (Ulrich Tukur) und Wächter (Barbara Philipp), als Wildwestkrimi daher: Das Bild fror ein, verfärbte sich; Begegnungen erinnerten an Revolverduelle.

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