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Berner räumen Schweizer Filmpreise ab

Kino Von zwölf Schweizer Filmpreisen geht fast die Hälfte an Berner Filme. Grosser ­Sieger wurde der Trickfilm «Ma vie de Courgette».

Zu Deutsch «Mein Leben als Zucchini»: Der Streifen zeigt die Geschichte eines kleinen Jungen, der in einem Kinderheim aufwächst.
Zu Deutsch «Mein Leben als Zucchini»: Der Streifen zeigt die Geschichte eines kleinen Jungen, der in einem Kinderheim aufwächst.
Screenshot: Youtube
Das Produktionsteam von «Ma vie de Courgette»: Pauline Karli Gygax, Max Karli, Claude Barras und Michel Merkt (von links) posieren auf dem roten Teppich in Genf.
Das Produktionsteam von «Ma vie de Courgette»: Pauline Karli Gygax, Max Karli, Claude Barras und Michel Merkt (von links) posieren auf dem roten Teppich in Genf.
Martial Trezzini, Keystone
Sie spielen in Petra Volpes Film (v.l.n.r.): Marie Leuenberger, Maximilian Simonischek, Rachel Braunschweig und Sibylle Brunner.
Sie spielen in Petra Volpes Film (v.l.n.r.): Marie Leuenberger, Maximilian Simonischek, Rachel Braunschweig und Sibylle Brunner.
Martial Trezzini, Keystone
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Zwanzig Jahre Schweizer Filmpreis. Schöne Zahl, guter Anlass, und eine fällige Würdigung? Nun, ausser Filmeinspielern und Interviews mit Ex-Preisträgerinnen war in Genf nicht viel los. In Fahrt kam das Publikum erst zum Schluss, als Bruno Ganz (zuvor als Bester Schauspieler für «Un juif pour l’exemple» ausgezeichnet) Standing Ovations als Ehrenpreisträger erhielt.

Und sonst? Gings auf der Bühne in Genf bescheiden zu und her. Was bleibt, sind Fakten, aber da schneiden Berner Filmer extrem gut ab: Für den Sieger des Abends, den oscarnominierten Animationsfilm «Ma vie de Courgette» (drei Auszeichnungen), holte die Bernerin Sophie Hunger den Preis für die beste Musik.

Zu Deutsch: Mein Leben als Zucchini: Der Streifen zeigt die Geschichte eines kleinen Jungen, der in einem Kinderheim aufwächst. (Quelle: Youtube)

«Cahier africain» der Bielerin Heidi Specogna gewann als bester Dokumentarfilm und bekam den Quartz für den besten Schnitt (Kaya Inan). Den Preis für den besten Kurzfilm teilten sich ex aequo «La femme et le TGV» (der auf einer Geschichte dieser Zeitung beruht) und «Bon voyage» des Berners Marc Raymond Wilkins. Und sogar der beste Abschlussfilm («Digital Immi­grants») hat Berner Wurzeln.

Noch Fragen? Ja. Eine. Wann wird der Schweizer Filmpreis endlich in Bern verliehen?

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