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Carla Bruni und die «internationale Schande»

Woody Allen soll die Szenen der Präsidentengattin aus seinem Film herausgeschnitten und heimlich mit einer anderen Schauspielerin nachgedreht haben. Die französische Presse ist entsetzt.

Carla Bruni ist Topmodel,...
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Keystone
Songwriterin,...
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Keystone
Ein Aktfoto des Models, das der Schweizer Fotograf Michel Comte 1993 geschossen hatte, wurde 2008 für einen sechsstelligen Betrag versteigert. Der Marktwert Brunis hat sich dank der Ehe mit Monsieur le Président vervielfacht.
Ein Aktfoto des Models, das der Schweizer Fotograf Michel Comte 1993 geschossen hatte, wurde 2008 für einen sechsstelligen Betrag versteigert. Der Marktwert Brunis hat sich dank der Ehe mit Monsieur le Président vervielfacht.
Keystone
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Noch mehr Ärger für Carla Bruni. Zunächst wird der französische Verlag Flammarion demnächst ein Buch über die Präsidentengattin herausbringen, das ihre Jugend, ihre Freunde, ihre Liebschaften und ihre Karriere als Topmodel breitschlägt. Geschrieben hat es die Journalistin Besma Lahouri, die bereits mit einem Buch über den französischen Fussballstar Zinédine Zidane für Aufsehen gesorgt hatte. Und als wäre das nicht genug, gehen jetzt auch Gerüchte um, dass ihre Karriere als Filmschauspielerin enden könnte, bevor sie überhaupt begonnen hat, wie in der französischen Presse kolportiert wird.

Bruni hatte mit Woody Allen einige Szenen für den Film «Midnight in Paris» gedreht, in dem sie eine Konservatorin des Rodin-Museums mimen sollte. Doch in der Endfassung seine diese Szenen nun nicht enthalten, wie die Online-Zeitschrift «Bakchich» berichtete. Allen habe die betreffenden Szenen mit einer anderen Schauspielerin nachgedreht. Es handle sich um die César-Preisträgerin Lea Seydoux, die bereits in «Inglourious Basterds» von Quentin Tarantino zu sehen war.

«Sehr professionell»

Laut Medienberichten soll Woody Allen gewartet haben, bis Carla Bruni mit ihrem Ehemann Nicolas Sarkozy nach Südfrankreich in die Ferien gefahren war, um die Szenen der First Lady erneut zu drehen. Die Produktionsfirma des neusten Allen-Streifens wollte die Informationen weder bestätigen noch dementieren. In den französischen Medien fand die Nachricht allerdings breites Echo. Die Illustrierte «Voici» sprach am Dienstag von einer «internationalen Schande», falls sich die Information als wahr herausstellen sollte. «Vielleicht haben einige Zwischenfälle auf dem Set Woody Allen dazu getrieben, es aufzugeben», so «Voici».

In einem Interview für die Mailänder Tageszeitung «Corriere della Sera» hatte Woody Allen im vergangenen August noch von Carla Bruni als Schauspielerin geschwärmt. Sie sei bei den Dreharbeiten zu seiner romantischen Komödie «sehr professionell» aufgetreten, sagte der Cineast und fügte hinzu: «Sie hat ihre Rolle so gut interpretiert, dass jedes Bild mit ihr in dem Film gezeigt wird. Nichts wird herausgeschnitten.»

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