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Computerschurke auf Goodwill-Tour

Der neue Disney-Animationsfilm «Wreck-It Ralph» bietet vieles, was man sich in der Adventszeit im Kino wünscht – und bleibt dennoch hinter dem Konkurrenten «Rise of the Guardians» zurück.

Vom Bösewicht zum sanftmütigen Wohltäter: In «Wreck-It Ralph» schleicht sich der Protagonist in fremde Computerspielwelten, um zu beweisen, was wirklich in ihm steckt.
Vom Bösewicht zum sanftmütigen Wohltäter: In «Wreck-It Ralph» schleicht sich der Protagonist in fremde Computerspielwelten, um zu beweisen, was wirklich in ihm steckt.
zvg

«Ich machs kaputt» lautet das brachiale Motto des muskelbepackten Helden im neuesten Disney-Animationsfilm «Wreck-It Ralph», der rechtzeitig zu Weihnachten in die Schweizer Kinos kommt. Allzu besinnlich klingt das freilich nicht. Eigentlich auch kein Wunder, schliesslich ist Ralph der Bösewicht aus einem Jump-’n’-Run-Computerspiel, das auf den Namen von Ralphs tugendhaftem Gegenspieler getauft wurde: «Fix-It-Felix». «Ich repariers» lautet dessen monotone Antwort auf Ralphs Zerstörungswut. Am Ende gewinnen natürlich die Guten (zumindest solange sich das Kind am Spielautomaten einigermassen geschickt anstellt). Und die Bewohner des Hochhauses, in dem Ralph blindwütig randaliert, werfen den Vandalen kurzerhand vom Dach. «Game over!» Bis nach dem nächsten Münzeinwurf das gleiche Spiel von vorne beginnt.

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