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Das Wunder vom Rand

In Cannes zeigte der Portugiese Miguel Gomes seinen sechsstündigen Dreiteiler «Arabian Nights». Ein poetisches Epos, das den Wahnwitz von Finanzkrise und Verschuldung in Gelächter auflöst.

War es zu schaffen? Würde man im Dichtestress des Filmfestivals in Cannes das seltene dreiköpfige Fabeltier erspähen? Nicht nur eines seiner Häupter; nein, gleich alle drei? Es war möglich. Miguel Gomes’ Triptychon «As mil e uma noites» lief in der Nebensektion «Quinzaine des réalisateurs» unter dem schmissigeren Titel «Arabian Nights», und nach dem ersten Teil fragte man sich nur noch: Wann folgt der nächste? Das Kinoglück kam in drei Tranchen, sie waren verstreut über eine Woche, und man möchte behaupten: Es waren die schönsten drei Filme in Cannes, sie stammten alle vom portugiesischen Regisseur Miguel Gomes.

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