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Der harte Dienst für die Sicherheit der Passagiere

Die «Filmwochenschau» berichtete darüber, wie tapfere Männer auf Wetterschiffen im stürmischen Nordatlantik für die Sicherheit von Flugpassagieren sorgten.

So wurde in den 1950er-Jahren der Flugverkehr gesichert. (Video: Tamedia/Cinémathèque suisse & Schweizerisches Bundesarchiv)

Die «Filmwochenschau» berichtete vor 60 Jahren darüber, wie «die Besatzung die sorgsam betreuten Reisenden sicher über die gewaltige Wasserwüste» bringen konnte: Fliegt ein Flugzeug von Europa nach Nordamerika, ist es nie ganz alleine. Unter ihm kreuzen 25 Wetterschiffe auf dem Meer und sorgen für die Sicherheit der Luftreisenden. Die Schweiz beteiligt sich seit dem Herbst 1955 an den Kosten des Flugsicherungsdienstes im Nordatlantik. Dafür wendet sie jährlich 900‘000 Franken auf. Die Summe mag hoch erscheinen, dürfte aber gerechtfertigt sein, wie die «Neue Zürcher Zeitung» im Mai 1955 schreibt.

«Als Einwohner eines Binnenlandes mag es uns vielleicht zuerst merkwürdig berühren, dass wir uns verpflichten sollen, jedes Jahr eine nicht unbeträchtliche Summe an den Unterhalt von Wetterstationen auf dem Atlantik zu bezahlen. Dazu ist zu bemerken, dass die Schweiz durch die Leistungen der Swissair, die seit diesem Jahr täglich nach New York fliegt, in mancher Hinsicht aufgehört hat, ein Binnenland zu sein, und dass die Beiträge, die man von der Schweiz billigerweise für den Unterhalt eines gut eingespielten Flugsicherungsdienstes erwartet, gerecht berechnet sind», so die NZZ.

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