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Der Star aus einer vergangenen Welt

Der einzige Schweizer Schauspieler mit Oscar-Ehren wird am 8. Dezember 80. Erinnerungen an ein denkwürdiges Gespräch, in dem Maximilian Schell verriet, was ihm Marlon Brando schenkte, wie er Friedrich Dürrenmatt imitierte und warum er im «Literarischen Quartett» zur Pistole griff.

Er ist einer der grössten Filmemacher und Schauspieler, welche die Schweiz hervorgebracht hat. Doch manchmal scheint es, als werde Maximilian Schell in stiller Ehrfurcht geschnitten, heimlich unter Wert gehandelt, als Schatten aus einer anderen Galaxie abgetan. Gut, es ist fünfzig Jahre her, seit Schell mit Sophia Loren, Peter Ustinov, Marlene Dietrich oder Marlon Brando vor der Kamera stand und als einziger Schweizer Darsteller einen Oscar («Das Urteil von Nürnberg», 1962) erhielt. Aber käme es jemandem in den Sinn, sagen wir, Liselotte Pulver zu vergessen?

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