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Die besten Filme mit Kirk Douglas

Forsch, berechnend, heiter: Der verstorbene US-Schauspieler hatte viele Facetten.

Kirk Douglas (vorne) im Film «Spartacus». Foto: Alamy Stock Photos
Kirk Douglas (vorne) im Film «Spartacus». Foto: Alamy Stock Photos

«Ace in the Hole» (1951)

In Billy Wilders Mediensatire erfährt der abgehalfterte Reporter Chuck Tatum (Douglas) von einem verschütteten Schatzsucher und wittert die Chance auf ein Comeback: Chuck behindert die Rettungsarbeiten, um eine Sensationsstory nach der anderen zu schreiben. Douglas spielt diesen «Reporter des Satans», so der deutsche Titel, als berechnenden Bluthund.

«The Bad and the Beautiful» (1952)

Der Filmproduzent Jonathan Shields manipuliert einen Regisseur, eine Schauspielerin und einen Autor nach allen Regeln der Kunst – und scheitert am Ende an sich selbst. Der Film von Vincente Minnelli, ein Gleichnis über schöpferischen Fanatismus, trug Kirk Douglas die zweite von insgesamt drei Oscarnominationen ein.

«Vincent van Gogh – Lust for Life» (1956)

Des Malers Streben nach künstlerischer Vollkommenheit ist zugleich sein Verderbnis. Wie der sonst auf forsche Rollen abonnierte Douglas hier die Künstlerseele Van Goghs nach aussen stülpt, ist von unheimlicher Suggestionskraft. Spätestens für diese Rolle hätte Douglas einen Oscar gewinnen müssen. Es blieb bei einer weiteren Nomination.

«Paths of Glory» (1957)

Auf Fürsprache von Douglas konnte Stanley Kubrick diesen Film über den Ersten Weltkrieg in Deutschland drehen. Douglas selbst spielt darin einen französischen Colonel, der seine Männer verheizen soll – und der dabei von der Kriegsmaschinerie aufgerieben wird. Der Film war Kubricks internationaler Durchbruch.

«Gunfight at the O.K. Corral» (1957)

Douglas und sein regelmässiger Leinwandpartner Burt Lancaster geben in diesem Western die legendären Revolverhelden Wyatt Earp und Doc Holiday. Letzterer (gespielt von Douglas) ist ein lebensmüder Ex-Zahnarzt, der Ärger magisch anzuziehen scheint – und damit für ebenso brenzlige wie heitere Szenen sorgt.

«Spartacus» (1960)

Stanley Kubricks Monumentalfilm über den Sklavenaufstand in Rom ist eine Schlachtplatte voller Schauwerte. Zugleich war es der erste offizielle Film von Douglas als Produzent, der in dieser Funktion den in der McCarthy-Zeit geächteten Drehbuchautor Dalton Trumbo an Bord holte und ihn damit rehabilitierte.

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