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Die Stimmen für die Stummen

Sie stehen neben der ­Leinwand und leihen den Figuren in Stummfilmen ihre Stimme: Am Freitag tritt ein japanischer Benshi-Erzähler im Filmpodium auf.

Szene aus dem japanischen Film «Nij-shi no Hitomi» («Twenty-Four Eyes») von Keisuke Kinoshita. Foto: Filmpodium
Szene aus dem japanischen Film «Nij-shi no Hitomi» («Twenty-Four Eyes») von Keisuke Kinoshita. Foto: Filmpodium

Was vergisst man, wenn man vom Stummfilm redet? Den Ton. Bereits seit Beginn der Filmgeschichte wurde experimentiert, wie sich Bild und Ton verknüpfen lassen. Thomas Alva Edison, der unter Schwerhörigkeit litt, war viel stärker an der Weiterentwicklung seines Fonografen interessiert als an der seines Filmvorführapparates. Schon 1900 gab es erste Versuche mit Playback-Verfahren. Erst der Tonfilm habe die Stille erfunden, stellte der französische Regisseur Robert Bresson fest, und das war mehr als nur die Lust am Paradox.

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