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Ein Amerikaner im Alpenland

Zur Eröffnung der 64. Filmfestspiele in Berlin fabulierte sich der US-Regisseur Wes Anderson in «The Grand Budapest Hotel» ein pittoreskes altes Europa zusammen – samt Appenzeller Jodel zum Auftakt.

Fantasiegebilde: Mit Budapest hat Wes Andersons «The Grand Budapest Hotel» nichts zu tun. Im Bild: Saoirse Ronan (rechts) und Tony Revolory.
Fantasiegebilde: Mit Budapest hat Wes Andersons «The Grand Budapest Hotel» nichts zu tun. Im Bild: Saoirse Ronan (rechts) und Tony Revolory.
Twentieth Century Fox
Der Concierge Monsieur Gustave und sein Liftboy Zéro: Ralph Fiennes (links) und Tony Revolori in «The Grand Budapest Hotel».
Der Concierge Monsieur Gustave und sein Liftboy Zéro: Ralph Fiennes (links) und Tony Revolori in «The Grand Budapest Hotel».
Twentieth Century Fox
Interieurs, Accessoires und ein Ensemble von exzentrischen Dienern: Szene aus «The Grand Budapest Hotel».
Interieurs, Accessoires und ein Ensemble von exzentrischen Dienern: Szene aus «The Grand Budapest Hotel».
Twentieth Century Fox
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Plötzlich regnet es überall Sternschnuppen in der Nacht, und die Bäume leuchten wie ein Mädchentraum in Rosa und Violett. Was ist geschehen, hab ich versehentlich irgendwelche psychedelischen Kinderdrogen eingeworfen, entwickelt in einem geheimen Labor der Disney-Werke?

Nein, es ist bloss die Alte Potsdamer Strasse, die so ein Lampenmensch, der sich wahrscheinlich Lichtkünstler zu nennen traut, in einen farbigen Winterzauber getaucht hat oder in die Sauce, die er sich darunter vorstellt. Man muss aber auch sagen: Das, was hier am Potsdamer Platz so an Architektur herumsteht, hat ein anderes Beleuchtungsregime gar nicht verdient.

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