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Er lachte sich zu Tode

Mit seiner schnellen, spontanen Komik wurde Robin Williams bekannt, für eine seiner ernsten Rollen erhielt er den einzigen Oscar. Williams starb an der Berufskrankheit des Komikers: der Traurigkeit.

Gescheitert im Kampf gegen Depressionen: Robin Williams, hier im Oktober 2006 bei der Premiere zu «Man of the Year».
Gescheitert im Kampf gegen Depressionen: Robin Williams, hier im Oktober 2006 bei der Premiere zu «Man of the Year».
Reuters
Eigentlich wollte er Politikwissenschaftler werden: Robin Williams. (5. Dezember 2011)
Eigentlich wollte er Politikwissenschaftler werden: Robin Williams. (5. Dezember 2011)
Keystone
2013 spielte Robin Williams (links) an der Seite von Forest Whitaker den US-Präsidenten Dwight Eisenhower im Film «The Butler».
2013 spielte Robin Williams (links) an der Seite von Forest Whitaker den US-Präsidenten Dwight Eisenhower im Film «The Butler».
Keystone
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Er war verzweifelt fröhlich gewesen, der Komik gewordene Zerrissene, der aus der Depression in die Manie hochschnellte und aus der manischen Erschöpfung der Depression verfiel. Und dazu die assortierten Drogen über­konsumierte, am Anfang Kokain und am Ende Alkohol. «Kokain ist Gottes Art zu sagen, dass du zu viel Geld hast», erkannte er, «und Alkohol macht dich zum Arschloch.» Robin Williams war auch ein Meister der folgenlosen Selbsterkenntnis.

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