Fünf Himbeeren für «Fifty Shades of Grey»

Die Erotik-Romanze und der Superhelden-Flop «Fantastic Four» teilen sich in diesem Jahr die «Goldene Himbeere» für den schlechtesten Film des Jahres.

Ihre Darbietung gefällt den Kritikern nicht: Die Hauptdarsteller Dakota Johnson und Jamie Dornan bei der britischen Premiere von «Fifty Shades of Grey» im Central London Cindema. (12. Februar 2015)

Ihre Darbietung gefällt den Kritikern nicht: Die Hauptdarsteller Dakota Johnson und Jamie Dornan bei der britischen Premiere von «Fifty Shades of Grey» im Central London Cindema. (12. Februar 2015)

(Bild: Keystone Jonathan Short/Invision/AP)

Auf diese Preise können Hollywood-Stars gerne verzichten: Mit der Goldenen Himbeere werden diejenigen Filme ausgezeichnet, die laut Meinung der Jury in diesem Jahr besonders in die Hose gegangen sind. «Fifty Shades of Grey» und der Superhelden-Flop «Fantastic Four» teilen sich in diesem Jahr die Goldene Himbeere für den schlechtesten Film des Jahres. Die Adaption der Erotik-Trilogie von E.L. James gewann den Schmähpreis am Samstagabend (Ortszeit) ausserdem für das schlechteste Drehbuch, den schlechtesten Schauspieler (Jamie Dornan) und die schlechteste Schauspielerin (Dakota Johnson). Als ob das nicht gereicht hätte, wurden die beiden Darsteller gemeinsam auch noch mit dem Preis als schlechtestes Schauspieler-Kombo ausgezeichnet.

Witze über die Award-Saison

Die seit 1980 vergebenen Goldenen Himbeeren werden traditionell einen Tag vor den Oscars verliehen. Die «Gewinner» wurden in diesem Jahr von einer Jury mit 943 Mitgliedern aus 48 US-Staaten sowie 20 anderen Ländern bestimmt. Mit den Schmähpreisen wird Hollywoods Award-Saison aufs Korn genommen.

Für «Fantastic Four» gab es bei der 36. Verleihung der Preise am Samstag im PalaceTheatre in LosAngeles zwei weitere fantastische Trophäen: Neben derjenigen für den schlechtesten Film wurde der Streifen auch zur schlechtesten Neuverfilmung verdroschen. Josh Trank wurde zum schlechtesten Regisseur gekürt.

Stallone wurde erlöst

Die «Razzies» für die schlechtesten Nebenrollen wurden Kaley Cuoco («Alvin und die Chipmunks: Road Chip») und dem letztjährigen Oscar-Preisträger Eddie Redmayne («Jupiter Ascending») zugeteilt. Der einzige, der sich in diesem Jahr über eine Auszeichnung bei den Verleihung freuen dürfte, war Sylvester Stallone: Der für seine Rolle als Rocky Balboa im Film «Creed» auch für einen Nebenrollen-Oscar nominierte Altstar erhielt den sogenannten Redeemer Award. Dieser ist als Erlösung für frühere «Razzies»-Preisträger vorgesehen, die so dank guter Schauspielleistungen von der Schmach des früheren Preises erlöst werden sollen.

afo/sda

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