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«Ich war in mir gefangen»

Ist das Leben von Taubblinden lebenswert? Rolf Lyssy, Regisseur von «Die Schweizermacher», findet die Frage fatal. Im Interview spricht er über seinen neuen Film, Ironie und die Gründe seiner Depression.

Einblick in eine unbekannte Welt: Rolf Lyssys Film über die taubblinde Ursula.
Einblick in eine unbekannte Welt: Rolf Lyssys Film über die taubblinde Ursula.

Die Protagonistin Ihres neuen Dokufilms ist taubblind. Wie konnten Sie sich mit ihr verständigen? Das war nicht möglich. Ursula äussert sich auf eine Art, die wir als Aussenstehende nicht deuten können. Deshalb lief die gesamte Kommunikation über ihre Pflegemutter Anita Utzinger oder über ihre Betreuer in der Tanne, dem Heim für taubblinde Menschen. Was in ihr vorgeht, kann niemand wirklich beantworten.

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