Zum Hauptinhalt springen

James Bond ist sein Schicksal

Der britische Schauspieler Daniel Craig stellt sich am Filmfestival Locarno als Cowboy vor.

Der Versuch, sich im Cowboy-Kostüm einen zusätzlichen Heldennamen zu machen, wird ihm vermutlich nichts nützen: Daniel Craig in «Cowboys & Aliens».
Der Versuch, sich im Cowboy-Kostüm einen zusätzlichen Heldennamen zu machen, wird ihm vermutlich nichts nützen: Daniel Craig in «Cowboys & Aliens».
Keystone

Es ist Daniel Wroughton Craig nicht an seiner schauspielerischen Wiege – der Guildhall School of Music & Drama in London – gesungen worden, unser aller James Bond zu werden. Aber es ist nun sein Schicksal, es sein zu müssen als Vierter, der den Namen verdient (nach Sean Connery, Roger Moore und Pierce Brosnan; die Darsteller George Lazenby und Timothy Dalton zählen ja nicht wirklich). Der 43-jährige Schauspieler wehrt sich in Interviews zwar noch ein wenig, wird es jedoch kaum verhindern können, sich im Bond ganz und gar aufzulösen. Die öffentliche Wahrnehmung besteht auf einer Art mystischen Einheit. Und so herrscht jetzt beträchtliche Vorfreude darüber, dass der leibhaftige Bond, den man nur noch anstandshalber Craig nennt, nächsten Samstag am Filmfestival Locarno auf den leibhaftigen Indiana Jones treffen wird, nämlich auf Harrison Ford, der ebenfalls als Ikone durchs Leben muss.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.