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Kein Durchmarsch für das «Sennentuntschi»

Der Film «Sennentuntschi» von Michael Steiner hat drei Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2011 eingeheimst – doch zwei andere Werke waren genauso erfolgreich.

Was ist preiswürdig? Ein Besucher der Solothuner Filmtage an der Plakatwand.
Was ist preiswürdig? Ein Besucher der Solothuner Filmtage an der Plakatwand.
Keystone

«Sennentuntschi», der erfolgreichste Schweizer Film des Vorjahres, ist in der Königskategorie des besten Films im Rennen um den Quartz – und ebenso in den Kategorien für den besten Hauptdarsteller (Andrea Zogg) und die beste Filmmusik (Adrian Frutiger). «Der Sandmann» von Peter Luisi hat allerdings ebenfalls Chancen auf den Hauptpreis. Zudem punktete die herrlich schräge Komödie, die im Sommer in die Deutschschweizer Kinos kommt, mit dem Hauptdarsteller (Fabian Krüger) und dem Drehbuch (Peter Luisi).

«Stationspiraten» erhielt neben der Nennung als bester Film auch die Nominationen für den Hauptdarsteller (Scherwin Amini) und die beste Nebenrolle (Stefan Kurt). Bei den Darstellerinnen wurden Leistungen aus anderen Filmen berücksichtigt. Hier überzeugten Isabelle Caillat (»All That Remains»), Sabine Timoteo (»Sommervögel»), Linda Olsansky (»Zu Zweit») die Akademie.

Geldprämien schon für Nominationen

Nominierbar waren die Leistungen in rund 120 Schweizer Filmen. Daraus wählten die etwa 300 Mitglieder der Schweizer Filmakademie ihre Favoriten in neun Kategorien. Anstelle des Preises für das beste Nachwuchstalent wie in früheren Jahren gibt es diesmal neu die Kategorie beste Nebenrolle.

Im Gegensatz zum Hauptpreis Quartz sind die Nominationen mit Geldprämien verbunden. Eine Nomination als bester Film trägt den Machern beispielsweise 25'000 Franken ein, die Autoren der drei Drehbücher in der Endauswahl erhalten noch 5000 Franken.

SDA/raa

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