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Kurzfilm der Woche: Am Ende der WC-Rolle

Im Kurzfilm «Au bout du rouleau» lässt ein junger Mann sein verpfuschtes Leben Revue passieren, während er auf der Toilette sitzt.

Der depressive junge Mann zieht die Hose runter, setzt sich aufs Klo und zündet eine Zigarette an. Und schon geht es los mit einem anstrengenden imaginären Gang durch sein Leben. Vor allem überlegt er, was bisher in seinem Leben schiefgegangen ist, worin er versagt hat – vom überfahrenen Fuchs über die unerreichbaren Playmates und dem Misserfolg in Videospielen bis zu gescheiterten Suizidversuchen.

Während für die meisten Menschen der Gang auf die Toilette ein unspektakuläres, nicht unangenehmes Ereignis darstellt, zeigt «Au bout du rouleau» (wörtlich «am Ende der Rolle», sinngemäss «völlig am Ende») einen Typen, der auf dem Klo seine Probleme erst recht nicht vergessen kann. David Baumann und Marc Ferrario haben mit Objektanimation und Stop-Motion-Technik und mit Einsatz von 300 Rollen WC-Papier einen Trashfilm aus dem Subgenre des «WC-Films» produziert.

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