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Kurzfilm der Woche: Das Mädchen und der Rabe

Der heutige Kurzfilm flirtet mit Hitchcocks «Die Vögel» – endet aber glimpflicher.

«Chyenne» von Alexander Meier.

Was für ein Einstieg: Ein Mädchen langweilt sich im menschenleeren Hof einer Grossüberbauung. Da kommt der Rabe angeflogen – und das Mädchen pirscht sich unbemerkt an den Vogel heran. Doch der Rabe dreht den Spiess um, und so entsteht ein Duell, in dem sich Mensch und Tier nach den gleichen Regeln messen. Ein subtiler Wettstreit, der trotz aller Härte das Mädchen und den Raben letztlich zu Verbündeten macht.

Alexander Meier ist freischaffender Regisseur. Neben Kurzfilmen dreht er in erster Linie Werbespots. Für «Chyenne» hat er 2005 den Schweizer Filmpreis für den besten Kurzfilm gewonnen. Zu Recht, die Produktion vereint alles, was viele gute Kurzfilme auszeichnet: Originalität, Prägnanz und einen überraschenden Schluss. Dazu kommt eine Geräuschkulisse, die mal an einen Horrorfilm, mal an einen Western erinnert.

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