«Men in Black»-Schauspieler Rip Torn ist tot

Der beim Publikum populäre und vielseitige US-Star gewann den Emmy und war auch für den Oscar nominiert.

Vielseitig und impulsiv: Der Texaner Rip Torn gehörte in den USA zu den grossen Vertretern seines Metiers. (Keystone/Archiv)

Vielseitig und impulsiv: Der Texaner Rip Torn gehörte in den USA zu den grossen Vertretern seines Metiers. (Keystone/Archiv)

Der Amerikaner Rip Torn starb im Alter von 88 Jahren. Der dem Kino-Publikum vor allem durch seine Rolle im Blockbuster «Men in Black» bekannte Darsteller sei am Dienstag friedlich im Beisein seiner Familie in Lakeville im US-Bundesstaat Connecticut verstorben, erklärte Torns Agent Rick Miramontez.

Der 1931 in Texas geborene Torn baute sich in seiner beeindruckenden Karriere einen Ruf als hervorragender Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler auf. 1960 wurde er für seine Darstellung im Theaterstück «Süsser Vogel Jugend» von Tennessee Williams für den US-Theaterpreis Tony nominiert. Für seine Rolle in dem Filmdrama «Cross Creek» erhielt er 1984 eine Oscar-Nominierung.

Kultfigur in fiktiver Late-Night-Sendung

Dem amerikanischen Publikum war Torn vor allem aus der Kult-Serie «Die Larry Sanders Show» über eine fiktive Late-Night-Sendung bekannt. Für seine Rolle des Produzenten Artie bekam er 1996 den begehrten Fernsehpreis Emmy. Im Animationsfilm «Hercules» intonierte er den Göttervater Zeus.

Der Schauspieler mit dem bürgerlichen Namen Elmore Rual Torn bekam den Spitznamen «Rip» von seinem Vater. Der impulsive Künstler «wurde schnell sauer», wie er laut «New York Times» einst selber zugab.

«Men in Black»-Kollege Will Smith veröffentlichte nach Bekanntwerden von Torns Tod ein Bild von den beiden auf der Foto-Plattform Instagram mit dem Kommentar «R.I.P. Rip» (Ruhe in Frieden Rip). Schauspieler und Regisseur Albert Brooks bekundete via Twitter seine Trauer: «Ich werde Dich vermissen Rip, Du warst ein echtes Original.»

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R.I.P. Rip

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fal/afp

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