Schweiz kämpft gegen 84 andere Länder um Oscar

«Ma vie de Courgette» des Walliser Regisseurs Claude Barras ist der Schweizer Beitrag für den Auslands-Oscar 2017.

Gewann bereits in San Sebastian den Publikumspreis: Der Schweizer Film «Ma vie de Courgette» des Regisseurs Claude Barras. (Video: Youtube/FilmsActu)

85 Länder bewerben sich 2017 um den Oscar in der Sparte «nicht-englischsprachiger Film». Dies teilte die Oscar-Akademie am Dienstag im kalifornischen Beverly Hills mit. Im vorigen Jahr hatten nur 81 Länder ihre Beiträge für den Auslands-Oscar eingereicht.

Für die Schweiz geht «Ma vie de Courgette» des Walliser Regisseurs Claude Barras ins Rennen. Der Animationsfilm hatte erst Ende September am internationalen Filmfestival in San Sebastian den Publikumspreis als bester europäischer Film erhalten.

Der Film handelt von einem Waisenknaben, den seine Mutter «Courgette» nannte und der in ein Heim kommt. Dort lernt er andere Kinder in ähnlicher Lage kennen, die zwar eine raue Schale haben, aber auch einen weichen Kern.

Beitrag aus dem Jemen

Bei den Kandidaten für die 89. Oscar-Verleihung ist erstmals ein Beitrag aus dem Jemen dabei. Der Film von Khadija al-Salami trägt den Titel «I am Nojoom, Age 10 and Divorced» («Ich bin Nojoom, zehn Jahre alt und geschieden»). Deutschland wird mit Maren Ades «Toni Erdmann» vertreten sein, «Julieta» von Pedro Almodóvar rittert für Spanien um die Trophäe.

Am 24. Januar gibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt, welche fünf Filme in die Endauswahl kommen. Die Preisverleihung geht dann am 26. Februar über die Bühne.

chk/sda

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