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Schweizer Filme brillieren an Wettbewerb

Am Max-Ophüls-Festival im deutschen Saarbrücken sind gleich mehrere Schweizer Produktionen ausgezeichnet worden – und eine junge Frau.

Als Nachwuchschauspielerin geehrt: Sarah Horváth (rechts) in «Songs of Love and Hate».
Als Nachwuchschauspielerin geehrt: Sarah Horváth (rechts) in «Songs of Love and Hate».

Fünf der vierzehn Preise des Saarbrückener Max-Ophüls-Festivals sind am Samstag an Schweizer Produktionen gegangen. Darunter waren der Publikumspreis für Peter Luisis «Der Sandmann» und der Nachwuchsdarstellerinnenpreis für Sarah Horváth aus «Songs of Love and Hate», beide mit 3000 Euro dotiert.

Dazu kamen der Interfilmpreis für «Silberwald» von Christine Repond (2000 Euro) - der wie «Der Sandmann» am Samstag auch auf den Solothurner Filmtagen lief - sowie der Preis der Schülerjury für Michael Schaerers «Stationspiraten» über krebskranke Jungs (2500 Euro). Für «180 Grad» von Cihan Inan gab es eine lobende Erwähnung.

Filmpreis für schweizerisch-deutsche Koproduktion

Mit Güzin Kars «Fliegende Fische müssen ins Meer» bekam ausserdem eine schweizerisch-deutsche Koproduktion den Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten. Die Auszeichnung ist mit 5500 Euro verbunden.

Der Hauptpreis ging heuer an einen Film über die Irrfahrten eines Albaners im wohlhabenden Deutschland. Die Story von Johannes Nabers «Der Albaner» sei «stringent, glaubwürdig und emotional», urteilte die Jury. Der Preis ist mit 18'000 Euro dotiert.

Der Ophüls-Preis gilt als wichtiges Sprungbrett für Nachwuchs. Filmemacher wie Doris Dörrie oder Schauspieler wie Til Schweiger begannen in Saarbrücken ihre Laufbahn.

Schweizer Dany Levy in der Jury

Der mit 13'000 Euro dotierte Drehbuchpreis des Filmfestivals ging zu gleichen Teilen an Verena S. Freytag und Nick Baker-Monteys. Vergeben wurde er vom Saarländischen Rundfunk und vom ZDF.

Freytag werde für ihren Film «Abgebrannt» und Baker-Monteys für seinen Streifen «Der Mann, der über Autos sprang» geehrt. Beide Preisträger sind Autoren und Regisseure.

Der Schweizer Regisseur Dany Levy als Jurymitglied betonte die hohe Qualität aller Wettbewerbsfilme. Der Jury sei es schwer gefallen, einen Sieger auszuwählen.

Auch Eröffnungsfilm aus der Schweiz

Die 32. Auflage des Festivals ging am Sonntag zu Ende. Insgesamt flimmerten in sechs Tagen 158 Filme in verschiedenen Reihen über die Leinwände der Saarbrücker Kinos. Die Veranstalter zählten etwa 38'000 Besucher.

Eröffnet worden war das Ophüls-Festival mit dem Dokumentarfilm «Bad Boy Kummer» des Schweizers Miklos Gimes.

SDA/oku

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