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Schweizer Filmpreis ist abgesagt

Die Filmgala in Zürich findet wegen Covid-19 nicht statt. Das Filmfestival Freiburg versucht dagegen, Teile seines Programms zu retten.

Keine Filmgala: Die Halle 622 in Zürich-Oerlikon bleibt am 27. März leer. Foto: PD
Keine Filmgala: Die Halle 622 in Zürich-Oerlikon bleibt am 27. März leer. Foto: PD

Der rote Teppich lag ja praktisch schon bereit. Mit Nominationen für Filme wie «Le milieu de l’horizon», «Bruno Manser» oder «Moskau einfach!» hätte die Schweizer Filmpreisverleihung einen spannenden Event abgegeben. Und vielleicht hätte man in der Halle 622 in Zürich-Oerlikon auch nochmals über den nicht eingereichten Blockbuster «Platzspitzbaby» oder die ausgefallene Kurzfilm-Sektion (zu strenge Kriterien des Bundes) diskutiert.

Nun hat sich das Bundesamt für Kultur (BAK) jedoch entschieden, den Schweizer Filmpreis vom 27. März wegen der Ausbreitung des Coronavirus abzusagen. Die in der Woche vom 23. bis 29. März geplante «Woche der Nominierten» in Genf und Zürich, die als Rahmenprogramm zur Gala gedacht war, findet ebenfalls nicht statt.

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreises 2020 werden nun vorzeitig – am 23. März – durch das BAK bekannt gegeben. Überreicht werden die Preise an einer Veranstaltung im Rahmen des Filmfestivals Locarno im August. Das Schweizer Fernsehen wird am 27. März auf seinen Sendern ein Sonderprogramm zum Schweizer Filmpreis ausstrahlen.

Punktuelle Präsenz von Freiburg

Aus der Asche auferstanden ist dagegen das Filmfestival Freiburg (FIFF) – ein bisschen jedenfalls. Nach der Absage seiner regulären Ausgabe vom 20. bis 28. März zeigt man nun einen Teil des Programms verteilt über das ganze Jahr. Unter dem Titel «34 einhalb» (in Anspielung auf die abgesagte 34. Ausgabe) wird das Publikum Programmbruchstücke im Rahmen von anderen Festivals, online, am Fernsehen und anlässlich von punktuellen Veranstaltungen sehen können. Für eine Auswahl der selektionierten Filme aus dem Internationalen Wettbewerb kann man zum Beispiel auf der Plattform Festival Scope 200 kostenlose virtuelle Tickets lösen. Auf den Plattformen cinefile.ch und filmingo.ch stehen Spielfilme zur Einzelmiete zur Verfügung. Das Spezialprogramm zum mexikanischen Filmschaffen wird dagegen auf nächstes Jahr verschoben.

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