Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Kinos wollen grundsätzlich offen bleiben

Verkauft werden aber nur höchstens 99 Tickets pro Vorführung.

Das Riffraff in Zürich. Foto: Sabina Bobst
Das Riffraff in Zürich. Foto: Sabina Bobst

Der Bundesrat verbietet seit Freitag Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen. Wie reagieren die Kinos in der Schweiz? Laut dem Branchenverband Pro Cinema gilt folgende Regelung: Die Kinos sind geöffnet – ausser in den Kantonen, in denen sie komplett geschlossen werden oder für Veranstaltungen tiefere Teilnehmerzahlen als 100 verordnet sind.

Wo die Kinos geöffnet sind, verkaufen sie maximal 99 Eintrittskarten pro Vorstellung. Zudem würden die Anweisungen des Bundesamts für Gesundheit streng eingehalten und werde speziell das «social distancing» gelebt, sagt René Gerber von Pro Cinema.

In die Kinos Riffraff und Houdini in Zürich dürfen per sofort nur noch 100 Personen in einen Kinosaal. Im Houdini sind die Säle sowieso alle kleiner, im Riffraff fassen zwei Säle mehr als 100 Personen. Zudem wird die Platzzahl in den Gastrobetrieben auf 50 reduziert.

Als Reaktion auf die neuen Massnahmen des Bundes haben bislang das Wallis, Graubünden und der Kanton Waadt die Kinos geschlossen, das City Club in Pully etwa bleibt laut Mitteilung bis 30. April zu. Im Tessin sind die Kinos schon seit einigen Tagen geschlossen.

Andere Kinos haben sich entschlossen, den Betrieb bis Ende April freiwillig auszusetzen, so das Stadtkino in Basel oder das Zürcher Filmpodium.

Das Kult-Kino in Basel stellt in Absprache mit dem Kanton die Regel auf, dass sich nicht mehr als 50 Personen in einem Saal respektive in einer Vorführung aufhalten. «Diese Vorgabe setzten wir um, indem wir nicht mehr als 50 Tickets pro Vorstellung verkaufen.» Zudem werde auf Sitzplatznummerierungen verzichtet, damit man sich im Saal frei umsetzen kann.

Die Kitag-Kette mit Sälen in Zürich, Bern, Basel, Biel und Luzern wartet auf Anfrage ab, wie die einzelnen Kantone die Massnahme konkret handhaben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch