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«Sie kriegen es nicht in ihre Köpfe rein»

Gierig, skrupellos und sozial-autistisch: Mark Zuckerberg kommt in «The Social Network» nicht gut weg. Jetzt hat der Facebook-Gründer sich erstmals zum Film geäussert.

«The Accidental Billionaires» («Die Zufalls-Milliardäre») heisst das Buch von Ben Mezrich. Er berichtet über das wilde Leben des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg. Das Werk ist in den USA erschienen.
«The Accidental Billionaires» («Die Zufalls-Milliardäre») heisst das Buch von Ben Mezrich. Er berichtet über das wilde Leben des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg. Das Werk ist in den USA erschienen.
Random House
Der Autor hat bereits mit seinen Werken über das Treiben von Zockern in Vegas, mächtigen Finanziers und japanischen Gangstern für Kontroversen gesorgt.
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Nytimes.com
Facebook verzeichnet derzeit 250 Millionen Nutzer, darunter 1,4 Millionen Schweizerinnen und Schweizer.
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Keystone
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Mark Zuckerberg, Gründer des Social Networks Facebook, hat sich vor Studenten der Stanford University über den Film «The Social Network» geäussert. Ausschnitte aus einem Interview, das im Rahmen des Besuchs geführt wurde, sind bei Youtube gelandet. Zu sehen ist ein durchtrainierter Mark Zuckerberg, der sich beklagt, dass im Film dargelegt wird, er habe sich von seiner langjährigen Freundin getrennt. In Wahrheit sei er immer noch mit ihr zusammen.

Weiter werde behauptet, dass die Trennung von der Freundin ihn veranlasst habe, Facebook zu gründen: «Die Macher des Films stellen es so dar, als ob ich Facebook gegründet und aufgebaut habe, weil ich an Mädchen rankommen oder in eine gewisse soziale Institution eintreten wollte», so der 26-jährige Multimilliardär.

Das sei aber nicht der eigentliche Punkt, so Zuckerberg. Die Filmemacher hätten vielmehr kein Verständnis davon, «was wir in Silicon Valley tun, was wir schaffen. Sie kriegen es nicht in ihre Köpfe rein, dass manche Leute Dinge schaffen, weil sie gern Dinge schaffen.» In einem Punkt zollte Zuckerberg den Machern des Films allerdings Respekt: «Es ist interessant zu sehen, wie fokussiert sie darauf waren, möglichst dicht an der Realität zu bleiben - jedes einzelne Shirt und jede Jacke, die sie in dem Film hatten, ist ein Shirt oder eine Jacke, die ich wirklich besitze.»

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