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Wenn die Fischersfrau die Jihadisten verhöhnt

«Timbuktu» erzählt von der Gewalt, mit der islamistische Milizen eine Stadt in Mali besetzen. Und vom sanften Widerstand der Bevölkerung. Ein erstaunlicher Film über den Alltag anderswo.

Szene aus dem Film «Timbuktu».
Szene aus dem Film «Timbuktu».
zvg

«Am 22. Juli 2012 geschah in Adjelhoc, einer kleinen Stadt im Norden Malis, ein grausames Verbrechen», sagt Regisseur Abderrahmane Sissako über seinen Film. «Die Szene: Ein etwa 30-jähriges Paar mit zwei kleinen Kindern wird zu Tode gesteinigt. Nur ihre Köpfe schauen aus dem Boden, mit dem ersten Stein entfährt der Frau ein heiserer Schrei, dann Stille. Der Mann sagt nichts. Fünf Minuten später werden sie ausgegraben, um abseits des Dorfes beerdigt zu werden.»

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