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Zeitloser Spuk und Spass

«S’Chline Gspängst» ist die erste Realfilmadaption von Otfried Preusslers Kinderbuchklassiker. Die Geschichte aus dem Jahr 1966 hat sich so gut gehalten, dass sie auch auf der Leinwand ohne Spezialeffekte auskommt.

Süsses kleines Gespenst: Die Verfilmung des Kinderbuchklassikers «S’Chline Gspängst» kommt ganz ohne 3-D-Effekte aus. Langweilig wirds trotzdem nie.
Süsses kleines Gespenst: Die Verfilmung des Kinderbuchklassikers «S’Chline Gspängst» kommt ganz ohne 3-D-Effekte aus. Langweilig wirds trotzdem nie.
zvg

Es ist süss, das kleine Gespenst, das Schlag Mitternacht auf dem Dachboden von Burg Eulenstein erwacht, sich den Staub vom blütenweissen Gwändli klopft und mit seinen Kapriolen beginnt. Einen grossen Schlüsselbund schüttelnd, öffnet es Türen und Tore, flitzt um die Kronleuchter und unterhält sich mit adeligen Damen und Herren, die aus Ölgemälden zu ihm sprechen. Am liebsten aber würde es die Welt einmal bei Tageslicht sehen, eine Idee, die ihm sein Freund Uhu Schuhu auszureden versucht. Doch weil Uhrmachermeister Zifferli das Getriebe der Rathausuhr reinigt und diese um 12 Stunden verstellt wird, passiert es ganz von selbst: Das kleine Gespenst erwacht um 12 Uhr mittags – und schon steckt es im grössten Schlamassel.

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