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Die Tonhalle hat 608'000 Franken Verlust gemacht

Die vergangene Saison war schwierig, das Ergebnis sei aber vertretbar, sagt die Tonhalle-Gesellschaft Zürich.

Susanne Kübler
Die Produktionskosten in der Interimsspielstätte Tonhalle Maag sind hoch. Foto: Keystone
Die Produktionskosten in der Interimsspielstätte Tonhalle Maag sind hoch. Foto: Keystone

Die Saison 2018/19 war eine schwierige für das Tonhalle-Orchester Zürich: Paavo Järvi war da als Chefdirigent zwar schon gewählt, hatte sein Amt aber noch nicht angetreten. Die Produktionskosten in der Interimsspielstätte Tonhalle Maag sind hoch. Und auch das Geschäft mit Sponsoren und Mäzenen lief harziger als auch schon. Das Resultat zeigt sich im Geschäftsbericht, der einen Verlust von 608'000 Franken ausweist. Auch ohne Berücksichtigung der ordentlichen Abschreibungen betreffend Tonhalle Maag würde der Verlust mit 387'000 Franken das budgetierte Minus noch leicht überschreiten.

Angesichts der Übergangssituation ist im Geschäftsbericht von einem «vertretbaren Ergebnis» die Rede. Aber auch von den Herausforderungen, die sich der Tonhalle-Gesellschaft stellen. Diverse Massnahmen wurden bereits ergriffen; die wichtigste ist die an der heutigen Mitgliederversammlung verhandelte Massnahme, den bisherigen Verein in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. «Wir erhoffen uns dadurch einen wesentlichen Mittelzufluss, insbesondere auch aus Firmenkreisen, die bisher noch keine Sponsoren waren,» schreibt Martin Vollenwyder als Präsident der Tonhalle-Gesellschaft dazu.

Die laufende Saison 2019/2020 übrigens entwickelt sich bisher erfreulich: Paavo Järvi hat seit seinem Start nicht nur musikalische Schubkraft entwickelt, sondern auch deutlich mehr Publikum mobilisiert.

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