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Klassiker der Woche: Hüpfen und flöten

Schülerorchester zum Dritten und Letzten: Nicht klassisch zwar, aber dennoch hörens- und vor allem sehenswert.

Ein bisschen länger noch, und das Mädchen im roten T-Shirt hätte abgehoben vom Turnhallenboden. Ob sie noch genug Puste hatte, um Flöte zu spielen? Ob man überhaupt vernünftig spielen kann, wenn man so herumhüpft? Egal, es spielt hier keine Rolle. Das Einzige, was zählt, ist die musikalische Energie. Und die ist da, so sehr, dass sie einen trotz der unscharfen Optik ansteckt.

Schülerorchester spielen ja längst nicht mehr nur Klassik, Cover-Versionen von Pop-, Rock- oder HipHop-Hits gehören zum bevorzugten Repertoire. Hier an der George Mason University bei Washington wird nun «Killing in the Name» von Rage of the Machine gegeben, und es klingt genauso roh und zornig wie das Anti-Rassismus-Original. Mag sein, dass sich die Kinder nicht so sehr um den Inhalt kümmern, dass es ihnen mehr darum geht, sich auszutoben. Aber auch das tut ja bekanntlich gut.

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