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Sopranistin Joan Sutherland in Genf gestorben

Die australische Sopranistin Joan Sutherland ist tot. Sie galt als eine der bedeutendsten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts.

Grosser Auftritt: Joan Sutherland und Luciano Pavarotti singen in Gaetano Donizettis «Lucia di Lammermoor» in der Metropolitan Opera in New York 1987.
Grosser Auftritt: Joan Sutherland und Luciano Pavarotti singen in Gaetano Donizettis «Lucia di Lammermoor» in der Metropolitan Opera in New York 1987.

Sutherland starb 83-jährig in Genf. Sie sei «friedlich in den frühen Morgenstunden» am Samstag (Ortszeit Melbourne) gestorben, teilte ihre Familie im australischen «Sunday Morning Herald» mit.

Joan Sutherland wurde am 7. November 1926 in Sydney geboren. Nach der Ausbildung am dortigen Konservatorium und ersten Auftritten in Australien ging sie 1951 nach London. Später sang sie an allen wichtigen Opernhäusern der Welt, von der Mailänder Scala bis zur New Yorker Metropolitan Opera. Fans nannten sie «La Stupenda». Ihren Abschied als Sängerin gab sie 1990 mit «Die Fledermaus» in London an der Seite von Luciano Pavarotti.

1961 wurde Joan Sutherland Commander of the British Empire, 1978 Dame Commander und 1991 von Queen Elizabeth II. persönlich mit dem Order of Merit ausgezeichnet. Sie hinterlässt ihren Ehemann, den australischen Pianisten und Dirigenten Richard Bonynge, mit dem sie seit 1954 verheiratet war, und den gemeinsamen Sohn Adam.

SDA/rb

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