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Tanzen können alle – aber die von Alvin Ailey könnens besser

Die legendäre Tanz-Company, die schon die Obamas begeisterte, gastiert zurzeit im Zürcher Theater 11. Das Fazit nach einer fulminanten Show: Niemand kann es so gut, wie die Crew vom Alvin Ailey.

Der schüchterne Mann mit Brille, der zum Schluss ganz kurz auf die Bühne kommt, um den tosenden Applaus entgegenzunehmen, wäre – wenigstens fürs Fachpublikum – die eigentliche Sensation des Abends. Robert Battle ist noch keine drei Wochen neuer Leiter und Choreograf des Alvin Ailey American Dance Theater (AAADT). Der dritte erst, nach dem Tod des Gründers 1989 und dem Rückzug von dessen Nachfolgerin Judith Jamison.

Die nur hingehauchte Verbeugung aber zeigt, dass der frühere Ailey-Tänzer die Begeisterung des Publikums bescheiden und durchaus richtig zu deuten vermag: Das frenetische Klatschen gilt den Tänzerinnen und Tänzern, die eine fulminante Show dargeboten haben. Zweieinhalb Stunden Hochleistungstanz: rasend schnell, kraftvoll, technisch brillant und so abwechslungsreich wie das Wetter, das in Zürich derzeit Kapriolen schlägt.

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