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Andrang zur Eröffnung der Art

Die Welt von Kunst und Kunsthandel trifft sich in den kommenden Tagen in Basel: An der Kunstmesse Art Basel präsentieren über 300 Galerien Werke von über 2500 Künstlern.

Besucher schlendern an der Art Unlimited unter einer Installation des amerikanischen Künstlers Jason Rhoades durch. (13. Juni 2011)
Besucher schlendern an der Art Unlimited unter einer Installation des amerikanischen Künstlers Jason Rhoades durch. (13. Juni 2011)
Keystone
«To R.M. for EVER» des Schweden Christian Andersson, eine Hommage an René Magritte: Die Dame im Vordergrund ist mindestens genauso sehenswert. (13. Juni 2011)
«To R.M. for EVER» des Schweden Christian Andersson, eine Hommage an René Magritte: Die Dame im Vordergrund ist mindestens genauso sehenswert. (13. Juni 2011)
Keystone
Lustvoll wie ein Babybel: Die Wachsskulptur «Push-Pull» des Inders Anish Kapoor . (13. Juni 2011)
Lustvoll wie ein Babybel: Die Wachsskulptur «Push-Pull» des Inders Anish Kapoor . (13. Juni 2011)
Keystone
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Der Dienstag ist an der Art Basel jeweils eingeladenen Sammlern, VIPs und Medien vorbehalten: Während der rund sieben Stunden «First Choice» und «Preview» werden jeweils schon viele Werke mit roten «Verkauft»-Punkten versehen. Auch an diesem Dienstag bildeten sich bereits ab 11 Uhr Schlangen vor den Zugängen zu den Messehallen.

Gut besetzte Trams brachten weitere Gäste heran, und vor den Hallen hielten Wagen der höheren Preisklassen. Viele kaufkräftige Kunstliebhaber hatten sich zudem einfliegen lassen: Am Flughafen Basel-Mülhausen landeten am Sonntag 20, am Montag über 50 und am Dienstag rund 120 Privatjets, wie beim Flughafen zu erfahren war.

Weitere 40 Privatjets werden für Mittwoch erwartet. Alle Hotelbetten in Basel waren zudem für die Nacht auf Mittwoch ausgebucht: Die Internet-Suchmaschine von Basel Tourismus zeigte nur noch freie Betten ausserhalb der Stadt an.

Über 60'000 Besucher erwartet

Für das breite Publikum zugänglich ist die Art derweil ab Mittwoch. Hatte sie letztes Jahr über 62'500 Besucherinnen und Besucher angezogen, dürfte der Andrang auch diesmal ähnlich sein. Präsentiert wird Kunst des 20. und des 21. Jahrhunderts – Malerei, Zeichnung, Editionen, Skulpturen, Installationen, Fotografie, Performance und Videokunst.

Angeboten werden laut der Messeleitung Werke in Museumsqualität, deren Wert in die Millionen geht. Doch auch preisgünstige Kunst junger Kunstschaffender ist zu haben. Die über 300 Galerien stammen aus 35 Ländern und allen Kontinenten. Ausgewählt wurden sie von einer internationalen Jury aus über 1000 Bewerbungen.

Allein aus den USA sind 73 Galerien nach Basel gekommen, 50 zudem aus Deutschland, 32 aus der Schweiz, 31 aus Grossbritannien, 23 aus Frankreich und 20 aus Italien. Neben dem zentralen Teil der Messe mit den Ständen der Galerien, einem Filmprogramm und weiteren Veranstaltungen sind zudem erneut Sonderpräsentationen zu sehen.

Sonderveranstaltungen

So zeigt der Sektor «Art Unlimited» 62 grossformatige Arbeiten, für die Art Basel produziert und teils bis zur Hallendecke reichend. Unter dem Titel «Art Statements» sind zudem 26 für die Art geschaffene Projekte von Künstlern aus jungen Galerien zu sehen. «Art Feature» widmet sich kuratorischen Aspekten der Galerien.

Mit dem «Art Parcours» verlässt die Messe die Messehallen: In einem historischen Stadtquartier, St.-Alban-Tal und St.-Alban-Vorstadt, werden an mehreren Plätzen – draussen, drinnen oder auf einem Schiff – Arbeiten zwölf bekannter Künstler gezeigt, darunter auch eine von Ai Weiwei. Der Parcours ist öffentlich zugänglich.

Begleitet wird die Art von Parallelanlässen wie «The Young Art Fair/Liste 16», «Design Miami» oder «Scope». Ausstellungen etwa zu Konrad Witz, Constantin Brancusi, Richard Serra und Francis Alys sind in den Basler Museen zu sehen. Und Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat für Dienstag alle Botschafter in der Schweiz zum traditionellen Kulturanlass des diplomatischen Korps an die Art eingeladen.

SDA/phz

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