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Börse schwebt nicht – Kunstprojekt enttäuscht

Eine schwedische Künstlerin ist damit gescheitert, die Alte Börse Frankfurt schweben zu lassen.

Geistige Kräfte sollten das Wunder bewirken. Das Projekt war von der Kunsthalle Schirn unterstützt worden. Doch nur ein Grüppchen von maximal 50 Leuten - darunter enttäuschte Journalisten - kam zu dem Gebäude, um mit geballter Konzentration böse Geister der Finanzkrise zu vertreiben. Am Höhepunkt der Zweieinhalb-Stunden-Aktion sollte die Alte Börse schweben.

«Natürlich hätten wir uns mehr Menschen erhofft, aber dafür hatten wir viel Unterstützung aus dem Internet: aus den USA, Kanada und auch aus Japan», sagte die schwedische Künstlerin Annika Lundgren, die in Berlin lebt.

Vorbild war eine Versammlung aus den 1960er Jahren in Washington, als US-Friedensaktivist Abbie Hoffman das Pentagon schweben lassen und so den Vietnamkrieg beenden wollte. Auch Hoffman scheiterte. Allerdings kamen damals mehrere Zehntausend Hippies.

SDA/phz

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