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Das Unfassbare vor Augen

Der Fotograf Olivier Culmann hat nach den Anschlägen des 11. September 2001 Passanten rund um Ground Zero festgehalten, die das Resultat des Terrors betrachten. Wir zeigen eine Auswahl der Bilder.

Neun Jahre ist es her, seit zwei Flugzeuge die Türme des World Trade Centers rammten und das Wahrzeichen der Weltmetropole zum Einsturz brachten. Der französische Fotograf Olivier Culmann fokussierte sich weniger auf den gigantischen Trümmerhaufen, den diese Terroranschläge hinterliessen, sondern was diese bei den Menschen auslösten. In den Wochen und Monaten nach dem 11. September 2001 ging er immer wieder zum Ground Zero und fotografierte die Leute rund um die Ruinen: Touristen, Geschäftsleute, Einheimische. Der Schreck ist allen ins Gesicht geschrieben.

Die satten Farben in Cullmanns Bilder lassen die Szenerie wie eine Inszenierung erscheinen; auf einigen Bildern steigt der Nebel auf, wie in einem Filmset. Eine Hochglanzästhetik in einem bitterernsten Kontext. Die stille Verzweiflung in den Blicken lässt erahnen, welche Leere diese unglaublichen Terroranschlägen nicht nur im Herzen der Stadt, sondern auch in den Köpfen der New Yorker hinterliess.

Oliver Culmann, 1970 in Paris geboren, wurde für seine dokumentarischen Fotoarbeiten bereits mehrfach ausgezeichnet. Für seine Serie, in der er weltweit Menschen beim Fernsehen zeigt, erreichte er 2007 beim World Press Photo Award den dritten Rang.

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