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Der Anti-Ronaldo

Ab Freitag ist EM, dann strahlt der Kicker-Olymp. Martin Bengtsson (26) war auf dem Weg dahin – dann wandte er sich radikal vom Fussball ab. Warum, erklärt der frühere Spieler von Inter Mailand nun in einem Buch.

Ob er es nicht manchmal doch bedauere, nicht an der Europameisterschaft spielen zu können, so die erste Frage. «Nie», antwortet Martin Bengtsson.

Vor zehn Jahren gehörte Martin Bengtsson, heute 26, zu den vielversprechendsten Fussballtalenten Europas. Er war schnell und verfügte über eine exzellente Technik; Inter Mailand hatte ihn eben unter Vertrag genommen. Die Italiener sahen in ihm einen neuen Pirlo, im Training tunnelte er Nationalspieler Marco Materazzi (der ihn zur Strafe sofort blutgrätschte). Der Jungspund wurde umsorgt, wie es sich für einen künftigen Star gehört, das schwedische Fernsehen drehte eine Reportage über ihn. Und er trainierte hart. «Ich war besessen», sagt Bengtsson, der die Erinnerungen an seine Fussballzeit im Buch «Freistoss ins Leben» festgehalten hat (siehe Infokasten).

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