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«Die Sammlung ist überwältigend»

Museumsdirektor Matthias Frehner und Stiftungsratspräsident Christoph Schäublin freuen sich auf die Bilder aus der Sammlung Gurlitt. Unter den Werken seien bedeutende Arbeiten, etwa von Edouard Manet.

Christoph Schäublin (l.) ist Präsident des Stiftungsrats, Matthias Frehner Direktor des Kunstmuseums Bern. Foto: Adrian Moser
Christoph Schäublin (l.) ist Präsident des Stiftungsrats, Matthias Frehner Direktor des Kunstmuseums Bern. Foto: Adrian Moser

Sie sind zuletzt oft zwischen ­München, Salzburg und Wien ­herumgereist. Wie lange dauerte es, bis Sie sich über die 1600 Werke der Sammlung Gurlitt einen Überblick verschaffen konnten?

Frehner: Ich war dreimal in den Werk-lagern in München und Wien. Es kursierten nach der Entdeckung der Werke ja höchst widersprüchliche Einschätzungen der Sammlung Gurlitt. Teils war von Milliardenwerten die Rede, teils von mediokrer Qualität. Die Wahrheit ist: Die Sammlung ist überwältigend. Natürlich besteht sie nicht nur aus hoch bedeutenden Werken. Aber es gibt sie. Bloss wurde uns schnell klar, dass deren Provenienz lückenhaft ist. Da ist man als Kunsthistoriker im Wechselbad der Gefühle: Man hat ein grossartiges Bild vor sich, aber auch die grossen Probleme, die daran haften.

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