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«Die Sammlung passt in kein Kunstmuseum»

Der im Alter von 81 Jahren verstorbene Cornelius Gurlitt hat seine Bilder dem Kunstmuseum Bern vermacht. Experten sprechen sich gegen die Übernahme aus.

Denkbar ist, dass die gefundenen Kunstwerke von Gurlitts österreichischem Haus in seine Münchner Wohnung gebracht wurden: Das Namensschild von Cornelius Gurlitt an seinem Haus in Salzburg.
Denkbar ist, dass die gefundenen Kunstwerke von Gurlitts österreichischem Haus in seine Münchner Wohnung gebracht wurden: Das Namensschild von Cornelius Gurlitt an seinem Haus in Salzburg.
dpa
Ein ganzes Leben hatte er damit verbracht, möglichst kein Aufsehen zu erregen: Cornelius Gurlitt im November 2013.
Ein ganzes Leben hatte er damit verbracht, möglichst kein Aufsehen zu erregen: Cornelius Gurlitt im November 2013.
Babirad Picture
...sowie von Marc Chagall lagerten neben Müll in der Wohnung von Cornelius Gurlitt.
...sowie von Marc Chagall lagerten neben Müll in der Wohnung von Cornelius Gurlitt.
2014 ProLitteris, Zürich, Keystone
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Die Bildersammlung von Cornelius Gurlitt gehört aus Sicht des Experten Martin Roth nicht in ein Kunstmuseum. «Aus historischen und ethischen Gründen passt die Sammlung in kein Kunstmuseum - vielleicht noch am ehesten als Dauerleihgabe ins Israel-Museum nach Jerusalem», sagte der Leiter des Londoner Victoria and Albert Museums der Nachrichtenagentur dpa.

Gurlitt, der Anfang Mai im Alter von 81 Jahren gestorben ist, hat seine Sammlung dem Kunstmuseum Bern vermacht. Roth sagte: «Ich bin mir sicher, dass sich die Berner Verantwortlichen die Annahme des Erbes mit allen Pflichten behutsam überlegen.» Noch ist nicht klar, ob das Kunstmuseum Bern die Erbschaft antreten will.

SDA/ajk

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