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Königin des Art déco, Meisterin des dramatischen Abgangs

1923 tauchte sie in Paris auf und wurde in wenigen Jahren zu einer gefeierten Künstlerin. Das Mondäne liebte Tamara de Lempicka ebenso wie das Verruchte.

Wer verkaufen wollte, musste auffallen: Tamara de Lempicka, hier ein Portrait an einer Ausstellung in Spanien.
Wer verkaufen wollte, musste auffallen: Tamara de Lempicka, hier ein Portrait an einer Ausstellung in Spanien.
AFP

«Wenn diejenigen, welche kurze Haare tragen, über alle Freiheiten, über alle Macht verfügen – nun denn! So werde auch ich kurze Haare tragen», frohlockte Madeleine Pelletier, Psychiaterin und Feministin der ersten Stunde, als sie 1929 zur Schere griff. Damit löste sie einen regelrechten Trend aus: Alles, was in Paris einen Funken Amazonenfeuer – und Modegespür – in sich hatte, machte obenrum Tabula rasa.

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