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Leben auf der Überholspur

Das Auto als mobiles Wohnzimmer – oder Profilierungs-Objekt. Eine Ausstellung im Basler Museum Tinguely zeigt verschiedene Facetten des Auto-Kults.

Sylvie Fleury, 283 Chevy,1999. Im Hintergrund: Liz Cohen, Bodywork Hood, 2006.
Sylvie Fleury, 283 Chevy,1999. Im Hintergrund: Liz Cohen, Bodywork Hood, 2006.
Keystone
Cesar, Compression d'automobile Volvo, 1980. Im Hintergrund: Franz Gertsch, Françoise, 1967.
Cesar, Compression d'automobile Volvo, 1980. Im Hintergrund: Franz Gertsch, Françoise, 1967.
Keystone
Allan Kaprow, Yard, 1961.
Allan Kaprow, Yard, 1961.
Keystone
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«Das Auto spiegelt in herausragender Weise die gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung», schreibt das Tinguely-Museum. Als Beleg führt es Werke zum Beispiel von Andy Warhol, Gerhard Richter oder Robert Frank. Das Auto sei nicht nur Transportmittel, sondern auch mobiles Wohnzimmer, Fluchtmittel und Profilierungs-Objekt.

Der Blick durch die Windschutzscheibe sei prägend für das Raum- und Zeitgefühl sowie die Wahrnehmung und den Rhythmus des modernen Lebens seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Nicht einmal stockender Kolonnenverkehr könne diesen symbolischen und oft irrationalen Überbau des Auto-Bewusstseins ernsthaft erschüttern.

Zum 125. Geburtstag des Automobils in diesem Jahr werden auch historische Fantasien betrachtet, die das Auto ausgelöst hat. So reist man beispielsweise von futuristischen Gesellschaftsentwürfen nach 1900 über den American Way of Life der 1960er- und 1970er-Jahre samt Pop Art bis zu kritischen Ansätzen zeitgenössischer Künstler.

SDA/phz

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