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Noch nie gezeigte Warhol-Filme kommen ins Museum

Im Rahmen eines Digitalisierungsprojekts zeigen das Warhol-Museum in Pittsburgh und das New Yorker Museum of Modern Art über 500 Filme des Künstler.

Berühmt wurde er für seine Bilder, aber Andy Warhol hat auch Filme gemacht. Sie werden bald gezeigt - viele zum ersten Mal. Das Warhol-Museum in Pittsburgh und das New Yorker Museum of Modern Art kündigten am Donnerstag ein grossangelegtes Digitalisierungsprojekt an.

Mehr als 500 Filme von Warhol sollen in den nächsten Jahren aufbereitet und dann veröffentlicht werden. Viele der Filme seien nie zu sehen gewesen, manche zuletzt vor mehr als 40 Jahren, hiess es von den Museen.

Die Streifen waren zwischen 1963 und 1972 entstanden, einige sind nur ein paar Minuten lang. Andere gehen über Stunden: «Sleep» (1963), einer von Warhols Filmen mit seiner ersten Kamera, ist fast fünfeinhalb Stunden lang - und zeigt nichts als einen schlafenden Mann. Sein grösster Erfolg war der Episodenfilm «The Chelsea Girls» (1966), dreieinhalb Stunden lang.

Warhol (1928-1987) hatte Kunst wie am Fliessband produziert und damit selbst eine gewisse Inflation bewirkt. Nach seinem Tod stiegen die Werte zwar noch einmal deutlich, aber um die Jahrtausendwende war die Nachfrage gering. Jetzt sind einige seiner Werke wieder begehrte Ware. Im November wurde sein Bild «Silver Car Crash (Double Disaster)» in New York für 105,4 Millionen Dollar versteigert.

SDA

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