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«Wenn Le Corbusier Antisemit ist, sind Herzog und de Meuron Kommunisten»

Der grosse Schweizer Fotograf René Burri zeigt die Jahrhundertkünstler privat: Picasso liegt im Bett, Le Corbusier geht in Finken. Wie schaffte er das?

Zu Scherzen aufgelegt: Der Fotograf René Burri in der Corbusier-Ausstellung im Museum Bellerive in Zürich.
Zu Scherzen aufgelegt: Der Fotograf René Burri in der Corbusier-Ausstellung im Museum Bellerive in Zürich.
Sophie Stieger
Zur Ikone geworden: René Burris Che Guevara, aufgenommen 1956 in Havanna.
Zur Ikone geworden: René Burris Che Guevara, aufgenommen 1956 in Havanna.
Keystone
Weitere Impression aus der Burri-Ausstellung von 2005 in Zürich.
Weitere Impression aus der Burri-Ausstellung von 2005 in Zürich.
Keystone
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«Immer wieder bin ich gegen eine Wand gerannt, und immer wieder lag ich am Boden. Doch wenn du angezählt wirst, musst du aufstehen und weitermachen. Burri, weiter gehts!, sagte ich mir stets.» Und dann lacht er, wie so oft an diesem Nachmittag, sein ansteckendes Lachen. René Burri hat auch mit 77 Jahren die Neugierde nicht verloren. «Ich bin ein totaler Schweizer, hatte aber immer eine grosse Lust, die Welt zu erobern. Ich wollte aus der Geborgenheit zwischen den Bergen raus. Vor ein paar Hundert Jahren wäre ich ein Reisläufer gewesen mit Hellebarde. Die Kamera, so glaubte ich, sei meine Chance, mich aus den Schweizer Bergen hinauszuwuchten.»

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