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Eine Mauer aus Rucksäcken

Angesichts der Grenzpläne von US-Präsident Donald Trump hat eine New Yorker Galerie eine Mauer aus den Habseligkeiten von Zuwanderern gebaut.

Eine Mauer aus Rucksäcken: Eine New Yorker Galerie hat auf Trumps Grenzpläne reagiert. (10. Februar 2017)
Eine Mauer aus Rucksäcken: Eine New Yorker Galerie hat auf Trumps Grenzpläne reagiert. (10. Februar 2017)
Mark Lennihan, Keystone
Auch eine leere Trinkflasche gehört zu den Habseligkeiten der Flüchtlinge; vielen hat es auf der Flucht an Wasser gemangelt.
Auch eine leere Trinkflasche gehört zu den Habseligkeiten der Flüchtlinge; vielen hat es auf der Flucht an Wasser gemangelt.
Mark Lennihan, Keystone
... und Mobiltelefone verwendet.
... und Mobiltelefone verwendet.
Mark Lennihan, Keystone
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Mit Habseligkeiten von Flüchtlingen hat eine Galerie in Manhattan eine Mauer gebaut. Ausschlaggebend für das Kunstprojekt waren die Grenzpläne von US-Präsident Donald Trump.

Die 700 Rucksäcke, Zahnbürsten, Handys, Wasserkanister und anderen Gegenstände stammten von Menschen, die ohne Einreisegenehmigung die US-Grenze überquert hätten, teilte das Sheila C. Johnson Design Center mit. Nach einem Präsidentschaftswahlkampf voller Fremdenfeindlichkeit sei es dringend nötig, sich die Erfahrungen der Zuwanderer vor Augen zu führen.

«Einige sind ums Leben gekommen»

Trump hatte mit abfälligen Bemerkungen über Mexikaner Wahlkampf gemacht und den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko versprochen. «Wir haben diese Mauer aus Rucksäcken errichtet», sagte der Fotograf Richard Barnes. Einige der früheren Besitzer seien in der Sonora-Wüste in Arizona ums Leben gekommen, erklärte die Galerie zu ihrer Ausstellung «Ausnahmezustand».

Die Menschen seien vor bitterer Armut, Rauschgiftkriminalität und politischer Unsicherheit geflohen. Sie hätten Kleidung und sogar Fotografien dabeigehabt, aber nicht genug Wasser.

dapd/nag

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