«Bubi gegen Bubi»

Daniel Küblböck, der bei der ersten «Superstar»- Suche bei RTL den dritten Platz belegte, sieht die Castingshow mit Dieter Bohlen zu ihrem Schlusspunkt kommen.

Übt Kritik: Sänger Küblböck. (Aufnahme vom 11. August 2004)

(Bild: Keystone)

«Irgendwann hat alles einmal ein Ende, sind alle Trümpfe ausgereizt», erklärte der 26- Jährige. «Man spürt ganz deutlich, dass «Deutschland sucht den Superstar» langsam zum Ende kommt», schrieb Küblböck, der inzwischen mit jazziger Musik (»El Tiempo») unterwegs ist, in einem Blogeintrag.

«Liegt es an den konturlosen Kandidaten?»

Mittlerweile wanderten die «DSDS»-Quoten immer tiefer in den Keller: «Liegt es an den konturlosen Kandidaten? Hat Deutschland sich an Dieter Bohlen satt gesehen?»

Zum Finale der neunten Staffel schrieb Küblböck: «Ein Schweizer Bubi, der Maurer gelernt hat, tritt gegen den kleinen, hyperaktiven Daniele an. Im Finale singen Bubi gegen Bubi. Zwei Teenager haben einen Traum. Sie wollen Deutschlands neuer Superstar werden. Aber möchte Deutschland überhaupt noch einen neuen Superstar?»

Der 26-jährige gibt sich abgeklärt: «Vielleicht sollten wir unserer Jugend zeigen, dass es mittlerweile Wichtigeres gibt als Superstar zu werden. Wie wäre es mit Maurer?»

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