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«Auf dem Gurten habe ich die Gage verloren»

25 Jahre nach seinem ersten Auftritt am Gurtenfestival spielte Polo Hofer 2015 noch einmal auf dem Berner Hausberg. Im Videointerview erklärte er damals, warum er sich nicht mehr an sein erstes Konzert erinnern konnte.

«Ersch wenns mi putzt»: Bis dann wolle Polo Hofer mit der Musik weitermachen, erzählte er vor zwei Jahren am Gurtenfestival. <i>Interview: Sibylle Hartmann, Video: Martin Bürki</i>

Im Hawaii-Hemd und mit den Händen in den Hosen: So eröffnete Polo Hofer 2015 den Gurten-Sonntag. Genau wie die Zuschauer, die zwar bereits zahlreich erschienen, aber zu Beginn des Konzerts noch etwas zurüchhaltend waren, nahm es Polo gemütlich. Aber spätestens bei Alperose sang auch der Hinterletzte mit. «Ig lege es Ei vor Wöhli», kommentierte Polo das singende Publikum.

Ob es ihm damals 1991 bei seinem ersten Gastspiel auf dem Gurten auch so wohl war, wusste der damals 70-Jährige allerdings nicht mehr. Er habe seither an zig anderen Openairs in dieser Grösse gespielt, erklärte er im Videointerview zu seiner Verteidigung.

Der Amman-Hofer-Platz ein Jahr nach dem Tod von Polo Hofer (22.07.2018).
Der Amman-Hofer-Platz ein Jahr nach dem Tod von Polo Hofer (22.07.2018).
Bruno Petroni
Der Mann der tausend Anekdoten: Polo Hofer, Mundartmusiker und Nationalheld, starb am 22. Juli 2017 (Bild aufgenommen am 15.5.2017).
Der Mann der tausend Anekdoten: Polo Hofer, Mundartmusiker und Nationalheld, starb am 22. Juli 2017 (Bild aufgenommen am 15.5.2017).
Urs Baumann
Polo Hofer machte sich mit der Partei «Härdlütli» für die Legalisierung von Cannabis stark.
Polo Hofer machte sich mit der Partei «Härdlütli» für die Legalisierung von Cannabis stark.
zvg
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«Ich weiss nur noch, dass ich die Gage verloren habe», sagte Polo. Und das Publikum sei nicht mehr abgegangen als heuer, erinnerte er sich dann doch noch an das Konzert vor 25 Jahren. Es sei jedes Mal einfach ein Meer aus Haaren und Hüten.

«Ersch wenns mi putzt», antwortete Polo damals auf die Frage, wann denn definitiv Schluss sei mit Musikmachen.

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