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Der Beste weckt im Schlaf die (w)irren Träume zum Leben

Klaus Maria Brandauer legte am zweiten Zeltkonzert in Gstaad mit dem hochstehenden Orchester der Klangverwaltung einmal mehr dar, warum er herausragend ist. Fotografieren durfte man ihn dabei nicht.

Klaus Maria Brandauer hat dem Menuhin Festival im zweiten Zeltkonzert eine Sternstunde beschert. Auf der Bühne wollte er sich aber nicht fotografieren lassen.
Klaus Maria Brandauer hat dem Menuhin Festival im zweiten Zeltkonzert eine Sternstunde beschert. Auf der Bühne wollte er sich aber nicht fotografieren lassen.
zvg/menuhinfestivalgstaad.ch

Ein guter Sprecher ist nicht einfach ein guter Sprecher. Ein guter Erzähler ist nicht einfach ein guter Erzähler. Ein guter Schauspieler ist nicht einfach ein guter Schauspieler. Bei Klaus Maria Brandauer (71), dem Ausnahmekönner der Branche, ist alles anders.

Nicht einfach gut. Nicht einfach sehr gut. Nicht einfach der Beste. Der Beste aller Besten. Ein Genie. Er braucht nur dazustehen – und alle schauen ihm zu. Er braucht nur den Kopf leicht zu bewegen, die Stimmlage zu variieren – etwa vom wärmenden Gemütlichkeitssound rüber in die Grelle gleissender Schärfe – und schon öffnet sich ein Universum, in das man gebannt eintaucht.

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