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Die Versöhnung zum 50.

Das Musik-Magazin «Rolling Stone» feiert in seiner aktuellen Ausgabe den 50. Geburtstag der Rockband Rolling Stones. Im grossen Interview erzählt Mick Jagger von seinem Streit mit Bandkollege Keith Richards.

Verstanden sich während Jahren nicht gut: Mick Jagger und Keith Richards.
Verstanden sich während Jahren nicht gut: Mick Jagger und Keith Richards.
Keystone

Die Rockmusiker Mick Jagger und Keith Richards haben rechtzeitig zum 50. Gründungsdatum der Rolling Stones wieder zueinander gefunden. «In den 1980er Jahren habe ich mich mit Keith nicht gut verstanden», sagte Jagger der Zeitschrift «Rolling Stone».

In der jüngsten Ausgabe des Magazins wird die Gründung der Rockband vor 50 Jahren ausführlich gewürdigt. Richards erklärte, im zurückliegenden Jahr hätten sie wieder viel miteinander geredet, was für ihn «unglaublich wichtig» gewesen sei.

Er habe sich in den 1980er Jahren sehr stark um die Vermarktung der Stones gekümmert, vor allem «weil ich den Eindruck hatte, dass das niemanden interessiert», sagte Jagger. Beim Erscheinen von Keith Richards' Biografie «Life» Ende 2010 sei ihm aber klar geworden, dass dieser sich «ausgeschlossen gefühlt» habe.

Intime Details verraten

Dies sei «schade» und müsse überwunden werden, sagte Jagger. Richards gab zu, seine Darstellungen in der Biografie seien sehr «brutal» gewesen. Ein Teil des Rummels habe Mick Jagger verletzt, was er nun bedaure.

Richards hatte in «Life» geschrieben, dass er Jagger ironisch «Eure Majestät» genannt und ihn seit Beginn der 80er Jahre «unerträglich» gefunden habe. Auch veröffentlichte er intime Details bis hin zu den sich überkreuzenden Liebesbeziehungen der damaligen Jahre.

Jagger und Richards gehörten 1962 zu den Gründungsmitgliedern der Rolling Stones. In dem Magazin «Rolling Stone» hiess es, zum 50. Jahrestag werde es keine Konzerttournee der Band geben, Richards habe aber das Jahr 2013 als «realistisches» Ziel genannt.

SDA/kpn

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