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Ein Stromkabel zum Mond

Wie klingt er denn nun, der Kongo? Mbongwana Star haben an den Stanser Musiktagen ihr fabelhaftes Album vorgestellt – bloss ganz anders, als man das erwartet hätte.

Auf dem Weg zum Mond: Théophile Nsituvuidi Nzonza von Mbongwana Star am Dienstag in Stans. Foto: Dragan Tasic
Auf dem Weg zum Mond: Théophile Nsituvuidi Nzonza von Mbongwana Star am Dienstag in Stans. Foto: Dragan Tasic

Er heisst Michel und trägt einen Raumanzug. Darin geht er durch die heisse, feuchte, staubige Luft in Kinshasa wie durch ein klebriges Weltall. In der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo kennen fast alle den Strassenkünstler im silbernen Overall und gläsernen Helm, diese Traumgestalt im zerrüttetsten Land der Welt. Die Welt lernt ihn jetzt kennen, in einem Videoclip von Mbongwana Star: «Wir alle möchten den Kongo und Kinshasa niemals verlassen», sagt Théophile Nsituvuidi Nzonza, der sich als Théo vorstellt, in der Garderobe des Kollegiums in Stans, wo die Gruppe gleich auftreten wird. «Es ist nur so, dass wir manchmal davon träumen, mit einer Rakete zum Mond zu fliegen.»

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