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Einfache Musik für Menschen, denen die Welt zu kompliziert ist

Andreas Gabalier wird vorgeworfen, dem Nationalismus musikalische Nahrung zu liefern. Stimmt das? Und was hat Gölä damit zu tun?

«Hallohalli»: Andreas Gabalier, der Mann mit der Elvis-Tolle und der Lederhose, hat den Titel «VolksRock’n’Roller» patentieren lassen. Foto: Gina Wetzler (Redferns)

«Hallohalli»: Andreas Gabalier, der Mann mit der Elvis-Tolle und der Lederhose, hat den Titel «VolksRock’n’Roller» patentieren lassen. Foto: Gina Wetzler (Redferns)

Ane Hebeisen

«Hallohalli halliiihallo halli ­halli hallo», ruft Andreas Gabalier in seinem neuesten Hit einer gewissen «Lip­stick Lady» zu. Sie solle ihn bitte nicht so anschauen, «wei i mi dann nimmer halten kann», warnt er die Frau. Im dazugehörigen Video wird das ganze Ausmass seines Dilemmas offenbar. Gabalier reitet tagträumend mit der Lipstick Lady auf einem Einhorn durch die Landschaft, die Ansicht ihres Décolletés veranlasst ihn zu Ersatzhandlungen wie dem Melken eines fetten Kuheuters, und irgendwann verschwindet er mit der Lippenstiftfrau und drei weiteren Blondheiten zum Verrichten unkeuscher Handlungen in einem alpinen Abort.

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