Halunke: Erst die Musik und dann die Köpfe

Bern

«Mir si Halunke, chöme usem Dunkle, schliche üs vo hinge a»: Ihre Musik war anfangs alles, was für die Band stand. Seit dem 1. September ist jedoch klar: Halunke ist das neue Projekt von Ex-Scream-Sänger Christian Häni.

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«Wir wollten es mal andersrum machen, zuerst die Musik und dann die Köpfe», erklärt Frontmann und Gründer Christian Häni auf der Homepage der Band. Die Berner hielten sich zunächst bedeckt, lediglich die Musik spielte eine Rolle. Für Werbung in eigener Sache zogen Halunke beispielsweise düster gekleidet an einem Tag durch fünf Schweizer Städte und verteilten Bargeld an Passanten.

Reichlich Erfahrung

Am 1. September 2010 haben sie sich geoutet: Die Halunke präsentierten an einem Showcase im Berner ISC ihr Debut-Album «Souerei» und sich selbst. Der Vorhang wurde gelüftet, und Christian Häni, Leadsänger und Gitarrist, Simon Rupp an Gitarre und Gesang, Oliver Müller, der Mann für alle Bässe, und Christoph Berger am Schlagzeug kamen zum Vorschein.

Die vier Jungs sind altbekannte Musiker. In den letzten 15 Jahren haben sie in verschiedenen Bands gespielt. Frontmann Häni wollte sich musikalisch weiterentwickeln und fasste ein neues Ziel ins Auge: Halunke. Dafür castete er Musiker aus möglichst verschiedenen Stilrichtungen.

Abwechslungsreicher Mix

Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen HipHop, Pop und Mundart. Die Texte von Halunke greifen Themen auf, wie sie verschiedener nicht sein könnten. So wird vom «Tanzbär», dem «Kater» oder von einem Affen der ins Weltall fliegt berichtet. In der aktuellen Single «Värslischmied» besingt Häni sein musikalisches Vorbild: «dr Bescht vo Aune isch dr Mani Matter». Dem Berndeutsch bleibt die Band treu. Sie nützen die Musik auch zur Selbsironie, wie im Song «Heiterefahne», wo Häni verkündet «ä Hit söui schribe aber sicher nüm Hüt».

Für ihr erstes Album «Souerei» wurden die vier Musiker bereits zum DRS 3 «Best Talent» des Monats September 2010 gewählt. Live bieten die Halunke eine abwechslungsreiche Show, wie sie auf ihrer ersten Tour bereits im Hallenstadion, am Touch the Mountains und in zahlreichen Clubs bewiesen haben.

berneroberlaender.ch/Newsnetz

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